Update zum Markt 2020 - Newsletter Zusammenfassung Dez 2020

Liebe Kunden, Geschäftspartner und Freunde,zum Ende des Jahres möchten wir Ihnen nochmal einen kurzen Überblick über unsere Aktivitäten, den Markt,  unsere Bauprojekte und neue Listings präsentieren.

AKTUELLES ZUM THEMA CORONA

In den Gesprächen mit unseren Kunden, treten immer wieder zwei Themen in den Vordergrund, welche die Menschen aus nachvollziehbaren Gründen bewegen. Zum einen die Frage nach der Corona Situation auf Mallorca, und ganz konkret in Bezug auf die Sicherheit aber auch die aktuellen Einschränkungen. Und zum anderen die Frage, nach den Auswirkungen dieser Krise auf den Immobilienmarkt.

Zum ersten Thema kann man so glauben wir, kurz und knapp sagen,  dass die Situation auf Mallorca unter Kontrolle ist. Die Zahlen bewegen sich auf moderatem Niveau, jedoch ähnlich wie in Deutschland aktuell wieder mit steigender Tendez. Abgesehen von den Kanaren, sind die Balearen die Region Spaniens, mit den niedrigsten Inzidenzwerten. Die Einschränkungen im Alltag, sind der Situation entsprechend angemessen und werden ohne großartige Diskussion von der Bevölkerung mitgetragen. Abgesehen vom "Maske-Tragen" und einer Ausgehsperre zwischen 22 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens, die ohnehin nur die allerwenigsten stören dürfte, finden Sie auf Mallorca, eine weiterhin offene Gastronomie und Geschäfte vor. Einem entspannten Aufenthalt, bei in diesem Jahr äußert milden Temperaturen und einem fast regenfreien November, steht also nichts im Wege. Weiterhin verpflichtend ist jedoch, der seit dem 23. November vorgeschriebenen Negativ-PCR Tests, der für alle Einreisen nach Spanien obligatorisch ist und max 72 Stunden vor der Abreise in Ihrem Herkunftsland durchgeführt werden muss.

Zum zweiten Thema, der Frage nach dem Immobilienmarkt, können wir bislang noch kein vollständiges Bild zeichnen. Es fehlt kurzum an offiziellen Zahlen. Wir spüren, dass die Nachfrage ungebrochen ist und sogar neue Zielgruppen erschlossen werden. In bestimmten Preisbereichen, als auch Lagen, gibt es sogar eine Steigerung bei den Umsätzen. Diese Erfahrung konnten wir selbst erleben, da wir jetzt kurz vor Weihnachten noch ein hochpreisiges Objekt im Bereich > 8 Mio. EUR erfolgreich vermitteln konnten. Dennoch bleibt festzustellen, dass das größte Hemmnis aktuell, die Reisebeschränkungen sind. Sofern diese, mit Beginn der Impfkampagne bzw. sich entspannenden Infektionszahlen, aufgehoben werden, erwarten wir, wie bereits im Sommer diesen Jahres, eine Flut von Kunden, die mit ganz konkretem Suchwunsch, Nägel mit Köpfen machen, und sich für ein weiterhin von Unsicherheit geprägtes 2021 absichern. Absichern in Bezug auf ein inflationssicheres Investment mit weiterhin erstklassigem Niedrigzinsniveau. Absichern aber auch, falls es lokal weitere Lockdowns gibt. Und spätestens bei der Urlaubsplanung, dürfte auch 2021 noch viel Unsicherheit mit sich bringen, weshalb die eigene Finca oder Villa auf Mallorca, eine Art Urlaubsgarantie für die ganze Familie, nebst Oma, Opa und Co. ist.

Angesichts der aktuellen Situation, wundert es daher kaum, dass freistehende Immobilien und insbesondere Fincas mit viel Land, sich größerer Nachfrage erfreuen als noch vor einem Jahr. Makler-Kollegen mit Schwerpunkt  im Fincabereich,  sind aktuell weiterhin extrem beschäftigt und sprechen gar, von einem im Vergleich zu 2019, besseren Jahr.

Wer aktuell auf große Preisnachlässe hofft, dem sei gesagt, dass die meisten Immobilien im Wiederverkauf, die für unsere intl. und nordeuropäische Klientel in Frage kommen, sich ebenfalls in den Händen von Ausländern befindet. Diese zumeist monetär sehr unabhängigen Eigentümer, haben (zumindest) bislang, keinerlei wirtschaftlichen Druck, ihre Objekte unter Wert zu verkaufen.

Man sollte aber dennoch die Situation zum Kauf nutzen. Denn, unter dem Eindruck der Krise, sind Verhandlungen aktuell sicherlich  einfacher zu führen, als noch vor einem Jahr, wo es selten zu Preisnachlässen jenseits der 5% Marke gekommen ist. 

Die schwierige wirtschaftliche Lage in Spanien und auf Mallorca, betrifft also weniger den Internationalen Immobilienmarkt, wie wir ihn bezeichnen, als vielmehr den lokalen Markt. Diese zwei Märkte, sind für Laien häufig nicht nachvollziehbar, streng voneinander zu trennen. Obgleich sich die Wohnlagen z.T. nur wenige Kilometer voneinander entfernen, ist das Preisgefüge ein komplett anderes. Und die wenigstens Ausländer kaufen, trotz dieses Preisgefälles in den rein spanischen Wohnsiedlungen. Denn  trotz der wesentlich niedrigeren Einstiegspreisen, ist dieser Markt eben nicht krisenfest und bietet auch nicht das Entwicklungspotential. 

Der lokale Markt leidet aktuell sehr stark im Bereich der Gewerbeimmobilien und im Mietsegment. Hier ist aufgrund nicht vorhandener Kaufkraft ein deutlicher Einbruch zu spüren. Da die Banken bisher noch die Füße still halten und die Kunden ihre Hypotheken-Zahlungen stunden können, schlägt die Krise jedoch bisher auch noch nicht mit voller Wucht auf den spanischen Erstwohnsitzmarkt durch.

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